Vintage Rock´n´Blues

 
Erstellt auf einem Mac

The Making Of ...

Die CopRock-Studio–CD für Fans & Veranstalter & Presse!

Also, wie haben es die CopRocker gemacht? Als erstes einmal, wir wollten die Kontrolle über den Sound behalten. In einem auch noch so professionellen Studio begibt man sich in die Hand des Toningenieurs. Und wenn dann noch für einen Batzen Kleingeld das rote Aufnahmelicht leuchtet, bleibt wenig Zeit für Kreativität oder gar Experimente.


Deshalb haben wir unsere Apple-Macs in den Probenraum getragen, Cubase über Draht an den Phonicmischer gestöpselt und auf 8 Spuren Günnis Schlagzeug aufgenommen, je eine für Stefans Bass, Klaus´und Ulis Gitarren sowie erst mal eine Spur für Dominiks Stimme investiert. Die schwierigste Sache war, Günnis Schlagzeug einigermaßen zum Klingen zu bringen. Es scheint ansatzweise gelungen zu sein. Wie auf der Bühne auch, haben wir keine Sampler oder Keyboards eingesetzt, wir meinen, dass es „live“ klingt. Kleine Fehlerchen, geringe Timingschwankungen, Rauschen der Verstärker und Verzerrer haben wir nicht mit dem Computer weichgespült. Das geht auf der Bühne auch nicht. Was allerdings gemacht wurde ist, dass wir uns hinterher noch einmal „in Ruhe“ hingestellt und ein paar Stimmchen drüber gesungen haben, wie live eben, da singt ja auch fast die ganze Bande. Wenn an der einen oder anderen Stelle mehr als zwei Gitarren zu hören sind … o.k., erwischt! Das ist der Vorteil der Studioarbeit. Man kann die ganzen Aufnahmen zunächst hören und weitere Instrumente drüberbügeln. Wir denken, dass wir aber damit den Livecharakter der Songs nicht gekillt, sondern nur den einen oder anderen Gag, ein paar Ideechen usw. drauf gebracht haben.

Die Einzähler von Günnis Drumsticks oder songdienlich gebrüllte Regieanweisungen des mitspielenden Tonmeisters Uli sind auf dem Band, wollen sagen, auf der  Festplatte geblieben.

Dann allerdings, nach längerem Mischen und Veredeln der einzelnen Spuren im Studio, waren wir mit unserem Latein am Ende.

Die Mischungen klangen fett, aber eben nicht fett genug. Das bandeigene Gerödel reichte wohl für den Zuckerguss nicht aus. Wir haben das ganze Material nach Nashville - Tennessee in die USA geschafft, im Zeitalter des Internets kein Problem. Steve von Sage Audio hat in Rekordzeit die 16 Songs gemastert und uns über das Internet zurück geschickt. Jetzt war es so wie gedacht, unten rum sattes Bassfundament, silbrige Höhen an Günnis Becken und alles laut genug, ohne die Dynamik der leisen und lauten Stellen zu verlieren. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Steve.

Viel Spaß mit den Songs, Kritik und alles andere wie immer gerne ins Gästebuch.

Bleibt uns gewogen,


Eure CopRocker

Anfragen bitte unter:


contact@coprock.de